Startseite

Neueste Beiträge

Probleme vs. Lösungen

#gedankenkaffee von Mandy In den letzten Tagen habe ich oft von all den Dingen gehört, die nicht funktionieren. Die nicht gut sind. Wie, habe ich dann gefragt, müsste es sein, damit du dich wohl fühlst? Damit es besser wird. Ich habe mein Gegenüber gefragt und ich habe mich gefragt. Oder klagen wir zu oft auf„Probleme vs. Lösungen“ weiterlesen

Du bist mit Abstand am schönsten.

Was ich damit meine? Nun, manchmal tut uns ein bisschen Abstand einfach gut. Ob, um ein Problem differenzierter zu betrachten, dass eigene Handeln zu hinterfragen oder auch zum Schutz. Mit letzterem tun sich viele gerade schwer. Der Abstand zu anderen gelingt uns immer schlechter. Wir wollen berühren, anfassen, spüren. Wir sehnen uns nach Nähe und den Kontakt zu den Menschen, die uns nahestehen. Oder uns näherkommen könnten.

Der Aluhut steht uns nicht gut.

Es ist die Bäckersfrau, die selbst durch einen Mund-Nasen-Schutz noch lächelt und der Friseur um die Ecke, der mit seinen Wunderhänden und dem neuen Haarschnitt kurz den momentanen Alltag vergessen lässt. Es ist die Postfrau, die noch immer den Hund mit Leckerli locken möchte, obwohl er sie seit Jahren klischeebehaftet anbellt. Es ist die Oma ganz unten im Erdgeschoss, die nicht müde wird uns jeden Morgen einen schönen Tag zu wünschen. Mit weit geöffneten Fensterläden und einem herzlichen Lachen. Ich bin dafür die Herzen weiter zu öffnen, denn diese Welt wird nicht durch Häme, Spott oder Gewalt eine bessere, sondern durch Liebe und Herzlichkeit. Durch Verständnis und Solidarität

Sechs Wochen Shutdown – wenn sich der Optimismus mit der Hilflosigkeit abklatschen will.

„Versuche sinnvolles von sinnlosen zu unterscheiden.“

Das habe ich getan. Ich habe eine Entscheidung getroffen. Eine, von der ich heute weiß, dass sie gut ist, die sich aber morgen schon wieder in das Gegenteil wenden kann. Doch wer weiß heute schon, was gut und was schlecht ist. Wer kann sagen, was richtig und was falsch ist. So ist das Leben heute. Es ist ein Leben Moment. Es ist ein Leben im Heute, da niemand das Morgen kennt. Da niemand weiß, welche Botschaften uns noch erreichen werden. Welche Informationen und welche Neuigkeiten.

Fakt ist, dass nach sechs Wochen Shutdown die Nerven blank liegen. Fakt ist, dass die Perspektivs- und Hoffnungslosigkeit zunehmen. Ich denke, dass der Mensch nicht für eine permanente Ziellosigkeit geschaffen ist. Er braucht Perspektiven und Mut, um sich in seinem Alltag zurecht zu finden. Er braucht die tägliche Portion Hoffnung, die ihn durch Krisen trägt.

Kinderherzen müssen zusammen klopfen

Natürlich spielen wir mit ihr. Natürlich beschäftigen wir sie. Wir sind albern und denken gern in bunten Farben. Wir sind Pferd, Kuschelbär und Fangmichdoch. Wir sitzen mit ihr im Sandkasten, der ebenso wie eine Rutsche, ein Häuschen und eine Kinderhollywoodschaukel, im Hinterhof stehen. Wir backen Sandkuchen und essen braunes Himbeereis, malen Regenbögen mit Kreide und spielen hinter der Gardine Verstecken. Wir lesen Bücher und haben das Stickern gelernt. Doch wir sind eben die Eltern. Das ist unheimlich viel. Das ist der Fels in der Brandung. Der sichere Hafen. Aber wir wissen eben nicht mehr, weshalb eine zweigeteilte Banane einem Weltuntergang gleichkommt. Warum heute die Tomatennudeln das leckerste Essen der Welt sind und morgen nicht mehr. Wir sind zu rational. Was passiert mit unseren Kindern?

Wie lange müssen sie noch isoliert bleiben?

Im Porträt – Conny.

Wenn man Küsse bloß hamstern könnte! Und Umarmungen.

Zunächst gilt es aber die Nachricht – vielleicht zusammen mit einer Portion Nudeln – zu verdauen.
Mein Blick fällt auf die angebrochene Packung Spirelli, die sich zusammen mit den beiden Rollen Toilettenpapier meinen Küchenschrank teilt. Ich muss unwillkürlich an all die Hamstereinkäufer denken und an meine Vorratskammer, in der ich Kleider und Schuhe aufbewahre.

Im Porträt – Mandy

Schließlich habe ich vor, sehr alt zu werden. Eine alte Lady mit rotem Lippenstift und schlohweißen Haar, die noch immer neugierig nachfragt und sich ausfragen lässt. Das weiße Haar setzt sich jetzt schon langsam durch und wenn die Friseure noch länger geschlossen bleiben, komme ich zumindest rein äußerlich meinem Ziel näher. Auch dem, vom Schreiben zu leben. Ich bin jetzt zweiundvierzig Jahre.

Homeoffice – Arbeitsalltag zwischen Lachflash und Nervenzusammenbruch

Unfreiwillig gibt hier jeder etwas von seiner sonst eher unter Verschluss gehaltenen Privatsphäre preis. Die Zeiten ändern sich. Sind wir uns als Kollegen nun – trotz oder aufgrund – des räumlichen Abstandes insgesamt näher gekommen? Bewirkt diese Zeit, in der viele Nerven brach liegen und wir Höflichkeit und Achtsamkeit vielmehr zu schätzen lernen, dass wir nun auch in Zukunft freundlicher miteinander umgehen?

Murmeltiertage

Tage, an denen ich weiß, worauf ich mich einlasse. Zwischen Aufstehen und Zubettgehen ist der neu erlernte Kinderblödsinn das Highlight eines jeden Tages. Es passiert nicht viel im heimischen Mikrokosmos. Das ist gut so. Die Welt steht schon genug Kopf.

Lade …

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte aktualisiere die Seite und/oder versuche es erneut.

Erstelle deine Website auf WordPress.com
Jetzt starten